Beschreibung
Die Kirche San Francesco ist die gotische Kirche der Franziskaner von Mantua, an der Piazza San Francesco d'Assisi: 1944 von Bomben fast völlig zerstört und wiederaufgebaut, birgt sie noch die Kapelle, die über ein Jahrhundert lang das Mausoleum der ersten Gonzaga war.
Von der Kirche aus dem 14. Jahrhundert sind erhalten: die Vorhalle aus dem 16. Jahrhundert vor dem Eingang, die lombardisch-gotische Fassade mit ihren drei Fialen, dem Portal, der Fensterrose und zwei langen, mit Terrakotta verzierten Fenstern, sowie der Glockenturm.
Innen ruhen drei Schiffe auf Backsteinsäulen, verbunden durch Spitzbögen. Im Vorraum der ersten Kapelle sind große Teile eines Freskos von Stefano da Verona erhalten, das den heiligen Franziskus beim Empfang der Wundmale zeigt; an der Wand des linken Seitenschiffs ein Teil eines Jüngsten Gerichts aus dem 14. Jahrhundert.
Die letzte Kapelle des rechten Seitenschiffs ist die Cappella Gonzaga, dem heiligen Ludwig von Toulouse geweiht und 1369 von den Gonzaga als Familiengrab gestiftet. Sie überstand den Krieg fast wie durch ein Wunder, und mit ihr die Fresken aus dem 14. Jahrhundert zum Leben des Heiligen, die Serafino de' Serafini zugeschrieben werden.
In einer Szene wird der Heilige von Papst Bonifatius VIII. zum Bischof geweiht; in der Szene seines Todes vermutet man in der Figur mit dem weißen Mantel Luigi I. Gonzaga, den Gründer der Dynastie.
Hier wurden bis 1484 Guido und Francesco I. Gonzaga, Margherita Malatesta, der erste Markgraf Gianfrancesco und weitere Familienmitglieder beigesetzt. Ihre Grabmäler, unter anderem von den dalle Masegne und von Bonino da Campione gemeißelt, sind verschwunden; einige Fragmente befinden sich im Palazzo Ducale.
Der Überlieferung nach gründete der heilige Franziskus selbst hier die erste Franziskanerniederlassung Mantuas; die Brüder sind ab 1232 belegt, die Kirche wurde 1304 erbaut und 1459 in Anwesenheit von Papst Pius II. geweiht.
1526 wurde hier der Condottiere Giovanni dalle Bande Nere in voller Rüstung bestattet, später in die Medici-Kapellen in Florenz überführt. Die Österreicher hoben die Kirche auf und machten sie 1811 zum Arsenal: Deshalb wurde sie zum Ziel der Bombenangriffe.
Von der Kirche aus dem 14. Jahrhundert sind erhalten: die Vorhalle aus dem 16. Jahrhundert vor dem Eingang, die lombardisch-gotische Fassade mit ihren drei Fialen, dem Portal, der Fensterrose und zwei langen, mit Terrakotta verzierten Fenstern, sowie der Glockenturm.
Innen ruhen drei Schiffe auf Backsteinsäulen, verbunden durch Spitzbögen. Im Vorraum der ersten Kapelle sind große Teile eines Freskos von Stefano da Verona erhalten, das den heiligen Franziskus beim Empfang der Wundmale zeigt; an der Wand des linken Seitenschiffs ein Teil eines Jüngsten Gerichts aus dem 14. Jahrhundert.
Die letzte Kapelle des rechten Seitenschiffs ist die Cappella Gonzaga, dem heiligen Ludwig von Toulouse geweiht und 1369 von den Gonzaga als Familiengrab gestiftet. Sie überstand den Krieg fast wie durch ein Wunder, und mit ihr die Fresken aus dem 14. Jahrhundert zum Leben des Heiligen, die Serafino de' Serafini zugeschrieben werden.
In einer Szene wird der Heilige von Papst Bonifatius VIII. zum Bischof geweiht; in der Szene seines Todes vermutet man in der Figur mit dem weißen Mantel Luigi I. Gonzaga, den Gründer der Dynastie.
Hier wurden bis 1484 Guido und Francesco I. Gonzaga, Margherita Malatesta, der erste Markgraf Gianfrancesco und weitere Familienmitglieder beigesetzt. Ihre Grabmäler, unter anderem von den dalle Masegne und von Bonino da Campione gemeißelt, sind verschwunden; einige Fragmente befinden sich im Palazzo Ducale.
Der Überlieferung nach gründete der heilige Franziskus selbst hier die erste Franziskanerniederlassung Mantuas; die Brüder sind ab 1232 belegt, die Kirche wurde 1304 erbaut und 1459 in Anwesenheit von Papst Pius II. geweiht.
1526 wurde hier der Condottiere Giovanni dalle Bande Nere in voller Rüstung bestattet, später in die Medici-Kapellen in Florenz überführt. Die Österreicher hoben die Kirche auf und machten sie 1811 zum Arsenal: Deshalb wurde sie zum Ziel der Bombenangriffe.