Beschreibung
Die Ponte di San Giorgio ist die lange, rund 800 Meter messende Brücke, die den Lago di Mezzo vom Lago Inferiore trennt und das Zentrum von Mantua auf der Seite des Gonzaga-Palasts mit dem gegenüberliegenden Ufer bei San Giorgio verbindet.
1198-1199 aus Holz entstanden, als der Ingenieur Alberto Pitentino die Sümpfe in die Seen von Mantua verwandelte, wurde sie Ende des 14. Jahrhunderts von Ludovico Gonzaga gemauert neu gebaut. Jahrhundertelang war sie überdacht: So sieht man sie im Hintergrund von Andrea Mantegnas Tod Mariens, heute im Prado in Madrid.
Die Brücke schützte den befestigten Ort San Giorgio am anderen Ufer. Bei der napoleonischen Belagerung 1796 machten die Franzosen ihn fast ganz dem Erdboden gleich: Nur die sogenannte Rocca di Sparafucile blieb stehen, benannt nach einer Figur aus Verdis Rigoletto. 1922 wurden die Bögen zugeschüttet und die Zugbrücke abgerissen.
1198-1199 aus Holz entstanden, als der Ingenieur Alberto Pitentino die Sümpfe in die Seen von Mantua verwandelte, wurde sie Ende des 14. Jahrhunderts von Ludovico Gonzaga gemauert neu gebaut. Jahrhundertelang war sie überdacht: So sieht man sie im Hintergrund von Andrea Mantegnas Tod Mariens, heute im Prado in Madrid.
Die Brücke schützte den befestigten Ort San Giorgio am anderen Ufer. Bei der napoleonischen Belagerung 1796 machten die Franzosen ihn fast ganz dem Erdboden gleich: Nur die sogenannte Rocca di Sparafucile blieb stehen, benannt nach einer Figur aus Verdis Rigoletto. 1922 wurden die Bögen zugeschüttet und die Zugbrücke abgerissen.